Modul
2D-Animation, Klassische Animation
Leistungen
Stop-Motion-, Minimalistic-, Klassische- Animation
Jahr/Semester
2020/21 / Sem.3/4
Animationen sind im modernen Design und den Medien ein zentrales Kommunikationsmittel. So wurden im Laufe des Studiums unterschiedliche Techniken und Methoden der Animation behandelt und jeweils in einem individuellen Projekt umgesetzt. Die Planung der Inhalte, das Visualisieren der Bewegungsabläufe in einem Storyboard und die Auswahl passender gestalterischer und dramaturgischer Methoden bildeten die grundlegenden Elemente jeder Konzeption. Im Folgenden können so die Resultate drei verschiedener Animations-Projekte betrachtet werden, die jeweils auf einer andere Animationsmethode basieren. Bei den Animationen handelt es sich um eine Stop-Motion Animation, um eine Minimalistic Animation und um eine Klassische Animation.
Diese Stop-Motion Animation wurde als Gruppenarbeit im Modul 2D-Animation entwickelt. Inhalt dieser Animation
ist die Vorstellung des Teams in einer unterhaltsamen Art und Weise. Hierfür wurden analog Charaktere
gezeichnet, wobei jeder Charakter aus einzelnen Gliedmaßen besteht und so wie eine Marionette aufgebaut wurde.
Anschließend wurde jedes Frame einzeln erstellt und zu einem Video zusammengefügt. Als Inspiration der
Rahmenhandlung diente die Trickfilmserie "Phineas and Ferb" in dem das Haustier der beiden Hauptcharaktere ein
Geheimagent ist. So wählte jedes Teammitglied sein Lieblingstier, welches jeweils als Agent designt wurde. Um
die Vorstellung der Teammitglieder persönlicher zu gestalten, wurden Infos wie Lieblingsfarben und Hobbys mit
eingebunden. Alle Bestandteile der Animation wurden analog gezeichnet.
Aufgabenstellung/Betreuung: Prof. S.P. Radtke
Bei dieser Minimalistic Animation liegt der Fokus auf den Gesetzen der visuellen Wahrnehmung, vor allem der
Figur-Grund Trennung. So finden vor allem Invertierungsprozesse statt. Kommunikationsziel der Animation ist
der Punkt, der im Sinne der Gestaltung Ausgangsform aller Grundelemente ist. Eingehend auf Stil und
Animationsablauf trägt die Animation den Titel »Drowning Inversions«. Wie zuvor schon erwähnt ist der Punkt
das Hauptelement, außerdem finden sich weitere Grundelemente in der Animation wieder. Durch geometrische und
organische Bewegungen die fließend und aufbauend sein können und sich passend zur Musik entweder schnell oder
langsam bewegen, werden diese Elemente animiert. Die Übergänge sind dabei entweder invertierend,
verschmelzend, transformierend oder auffächernd. Die Animation ist in den Farben schwarz und weiß gehalten um
eine maximale Figur-Grund Trennung zu erhalten und somit den Fokus auf die Formen zu legen. So entstehen
Flächenkontraste (Figur-Grund-Verhältnis), Hell-Dunkel-Kontraste, Größenkontrast und Bewegungskontraste.
Typografische Elemente werden in der geometrisch wirkenden, serifenlosen Schrift „Avenir“ gehalten, welche
durch ihr Erscheinungsbild gut zu der Animation passt.
Aufgabenstellung/Betreuung: Prof. S.P. Radtke
Bei dieser Animation wurde, wie der Name schon verrät, mit der klassischen und ursprünglichen Animationsweise gearbeitet. Mit Hilfe der 12 Prinzipien der Animation wurden durch Mittel wie „Anticipation“, „Secondary Action“ und „Slow in/ Slow out“, eine Animation entwickelt. Diese wurde Bild für Bild digital gezeichnet und stellt am Ende einen Bär dar, der ein Radschlag macht.
Aufgabenstellung/Betreuung: Prof. Kohn